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ZDF: Montag, 7. Dezember 2020, 20.15 Uhr • Der Kommissar und die Wut

Aktualisiert: 4. Dez 2020


Mit einem Entführungsfall beginnt für den Berliner Kommissar Martin Brühl (Roeland Wiesnekker) ein gefährliches Katz- und Maus-Spiel mit den Verdächtigen. Der Vater des Entführten handelt mit Luxussportwagen; seine

gefährliche Kundschaft bewegt sich im Umfeld illegaler Autorennen. Gemeinsam mit Kollegin und Freundin Susanne (Meike Droste) stößt Brühl auf eine zurückliegende Tragödie, die sich auf dem Berliner Kurfürstendamm abspielte.




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Kritik: Rainer Tittelbach

Nach dem Klasse-Thrillerdrama „Der Kommissar und das Kind“ (2017) um den ebenso ruppigen wie einfühlsamen Instinktbullen Martin Brühl, großartig von Roeland Wiesnekker verkörpert, erfüllt auch „Der Kommissar und die Wut“ (ZDF / Good Friends Film) höchste Ansprüche. Autor Darnstädt, der sich für die Handlung von einem realen Vorfall inspirieren ließ, hat einen sehr komplexen, nie komplizierten Plot entwickelt, der voller aufregender Wendungen und unerwarteter Koalitionen steckt. Ein Noch-Teenager aus wohlhabendem Hause ist entführt worden. Nach 35 Minuten bekommt die Tat ein Motiv und das Krimi-Drama ein Thema und ein sehr reales Feindbild. Lügen und Geheimnisse sind der Nährboden der Geschichte. Es geht dabei um die aggressiv dröhnenden Autos in der Großstadt, um Raser, die dem Rausch der Geschwindigkeit erliegen und vom Nervenkitzel des Verbotenen gepackt werden. Der filmische Flow ist flott und flüssig. Und der narrative Flow kommt wesentlich zustande durch die offene Führung des Kidnappers und durch die Parteien, die ins Spiel gebracht werden: Polizei, Entführer, Entführter, die Eltern des Jungen, die libanesische Mafia. Die Charaktere sind radikal zu Ende gedacht, und die Wut trägt dazu maßgeblich bei.




Dieser Artikel stammt von http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-5675.html







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